Organisation

Organs

The organs of the Studierendenwerk Stuttgart are the Representatives' Meeting (Vertretungsversammlung), the Governing Board (Verwaltungsrat) and the Managing Director (Geschäftsführer), who, since first of May 2013, has been Tobias M. Burchard. Elected students can influence our work and represent the interests of the student body through the Representatives' Meeting and the Governing Board. If you are interested in this honorary office, please contact us!

The Representatives' Meeting adopt the Articles of Incorporation and elect the members of the Governing Board. The members of the Representatives' Meeting are:


By virtue of their offices:

  • Rectors and board members of the universities
  • Administrative directors
  • Management of the local administration of the state academies
  • Managing directors of the academies

On the basis of elections:

  • Full-time teaching staff and students at the universities, the state academies and academies where Studierendenwerk Stuttgart is responsible for providing social support to the students. Depending on the number of students at each institution, up to four representatives are elected.

The Governing Board appoints, monitors and advises the Managing Director, decides on the establishment of the budget, the annual financial statements and the use of the annual results. In addition, the Governing Board appoints the auditor, discharges the Managing Director and passes the fees schedule.

 

According to the Student Services Act, the Governing Board consists of the following members:

  • Three student representatives
  • Three representatives of the university management
  • Three external experts
  • A representative of the Ministry of Science, Research and the Arts
  • The Chairman of the Staff Council in an advisory capacity
  • Two additional members in an advisory capacity

Tobias M. Burchard is the appointed Managing Director. In his absence, Stephanie Schulze is the substitute Managing Director of the Studierendenwerk Stuttgart.

to the comittees

Financing

Our own revenues account for about 73 percent of our funding. Other important sources are semester fees (12 percent) and government grants (6 percent). The use of the funds is regularly monitored by the organs of the Studierendenwerk Stuttgart, the Ministry of Science, Research and the Arts, as well as, if need be, by the Court of Auditors.

SEMESTER FEES

Why do students have to pay semester fees? The contribution to the Studierendenwerk Stuttgart is a solidarity fee. All students pay these fees every semester and so contribute towards the basic funding of the student services. This also applies if you do not want or cannot use the services offered (e.g. during a semester abroad or a holiday semester). The contribution makes it possible for the rents in the dormitories, the prices in the canteens, and the care costs in the daycare centres to remain affordable for everyone and to provide free counselling services.  

Amount and composition of the semester fees:
The contribution to the Studierendenwerk is €55. In addition, there is a charge for the use of the public transport system (“VVS-Studi-Ticket”) currently amounting to €46.40. We have no influence on the amount charged for the VVS Studi-Ticket. We pass on this amount direct to the transport network.

Reimbursement of the fee is only possible in two cases:
In the event of early de-registration or a severe disability. Please note that certain conditions and deadlines must be observed, as specified in our fees schedule.  

 

Refund Semester Fees (in German) 250.88 kB, pdf

Aufgrund von § 1 Abs. 2 i.V. mit § 8 Abs. 1 des Studierendenwerksgesetzes Baden-Württemberg (StWG) in der Fassung vom 15.09.2005 (Gesetzblatt S. 621), zuletzt geändert durch Gesetz vom 01.12.2015 (Gesetzblatt 2015, S. 1047,1052), hat die Vertretungsversammlung des Studierendenwerks Stuttgart mit Umlaufbeschluss vom 03.06.2016 bzw. 17.06.2016- mit Genehmigung des Wissenschaftsministeriums (Erlass vom 09.09.2016 AZ: 24-4652.-60/13/1) – beschlossene Satzung geändert und ergänzt:

§ 1 - Name, Sitz und Zuständigkeit
 

1. Das Studierendenwerk Stuttgart ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Es führt den Namen:   

Studierendenwerk Stuttgart   

Anstalt des öffentlichen Rechts

2. Das Studierendenwerk Stuttgart führt ein Dienstsiegel.

3. Es hat seinen Sitz in Stuttgart.

4. Das Studierendenwerk Stuttgart nimmt im Zusammenwirken mit folgenden Hochschulen und Akademien die Aufgaben sozialer Betreuung und Förderungen der Studierenden wahr:

 

  • Universität Stuttgart
  • Hochschule für Technik Stuttgart
  • Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
  • Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Hochschule der Medien Stuttgart
  • Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
  • Hochschule Esslingen
  • Filmakademie Baden-Württemberg – Ludwigsburg
  • Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

 
5. Das Studierendenwerk Stuttgart kann darüber hinaus durch Kooperationen mit weiteren staatlich anerkannten Hochschulen und Akademien die Aufgaben sozialer Betreuung und Förderungen der Studierenden übernehmen bzw. die Benutzung der Einrichtungen nach § 2 Abs. 5 StWG zulassen. Näheres regeln diesbezügliche Kooperationsvereinbarungen.

6. Für die Aufgaben der sozialen Betreuung und der Förderung der Studierenden werden Beiträge erhoben. Näheres regelt die jeweils gültige Beitragsordnung.
 
§ 2 - Gemeinnützigkeit
 
1. Das Studierendenwerk Stuttgart verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Der gemeinnützige Zweck wird insbesondere erreicht durch Wahrnehmung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Betreuung und Förderung von Studierenden (Studierendenenhilfe) u. a. durch folgende Einrichtungen, Tätigkeiten und Leistungen:

a) Errichtung und Betrieb von Verpflegungsbetrieben (Mensen und Cafeterien) Der gemeinnützige Zweck wird durch die Versorgung von Studierenden sowie im Rahmen von Hochschulveranstaltungen auch für Schülerinnen und Schüler als zukünftige Studierende mit Speisen und Getränken zu besonders günstigen Bedingungen verfolgt.

b) Errichtung und Vermietung von studentischem Wohnraum Der gemeinnützige Zweck wird durch die kostengünstige Überlassung von Wohnraum an Studierende und das Angebot von Betreuungsmaßnahmen (Tutorenprogramm, Gemeinschaftseinrichtungen) verfolgt.
 
c) Förderung kultureller, sozialer und sportlicher Interessen der Studierenden sowie Betreuung und Förderung spezieller Gruppen - wie Behinderte, Alleinerziehende, Studierende aus dem Ausland Der gemeinnützige Zweck kann durch die Bereitstellung von Räumen und Flächen sowie durch das Angebot entsprechender Dienstleistungen und Veranstaltungen verfolgt werden.
 
d) Errichtung und Betrieb von Kindertagesstätten Durch den Betrieb dieser Einrichtungen erfolgt unmittelbar eine Förderung der Studierenden.
 
e) Maßnahmen zur Beratung und Vermittlung sowie zur Gesundheitsförderung Der gemeinnützige Zweck kann durch Errichtung und Betrieb von Beratungs- und Vermittlungseinrichtungen und das Angebot entsprechender Dienstleistungen verfolgt werden.
 
3. Das Studierendenwerk Stuttgart ist selbstlos tätig; es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Studierendenwerkes Stuttgart dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Anstalt fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
 
§ 3 - Organe
 
Organe des Studierendenwerkes Stuttgart sind gemäß § 4 des StWG:

  • der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin
  • der Verwaltungsrat
  • die Vertretungsversammlung

 
§ 4 - Vertretungsversammlung
 
1. Zusammensetzung, Bildung und Verfahren der Vertretungsversammlung richten sich nach §§ 8, 9 und 10 des StWG.

2. Die Vertretungsversammlung beschließt die SATZUNG des Studierendenwerk Stuttgart sowie deren Änderungen. Sie wählt die Mitglieder des Verwaltungsrates.

3. Die Vertretungsversammlung wird von dem/der Geschäftsführer/in über die Arbeit des Studierendenwerkes informiert. Sie nimmt den Jahresbericht des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin und den Jahresabschluss entgegen und erörtert diese.

4. Die Vertretungsversammlung wird von einem Mitglied des Verwaltungsrat über die Tätigkeit des Verwaltungsrat informiert.

5. Für den Fall der Verhinderung eines Mitglieds an der Vertretungsversammlung ist je eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu wählen. Mitglieder kraft Amtes können nicht vertreten werden.

6. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, tritt ein Ersatzmitglied an dessen Stelle. Ersatzmitglied wird bei den gewählten Mitgliedern der jeweilige Stellvertreter / die Stellvertreterin nach Nr. 5. Für Mitglieder kraft Amtes tritt ein Ersatzmitglied kraft Amtes an Stelle des ursprünglichen Mitglieds.

7. Die Vertretungsversammlung kann sich eine GESCHÄFTSORDNUNG geben.
 
 
§ 5 - Verwaltungsrat / Zusammensetzung / Amtsdauer
 
1. Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden von der Vertretungsversammlung gewählt.
Der/die Vertreter/in des Wissenschaftsministeriums wird von diesem bestellt.
Neben den gesetzlichen Mitgliedern des Verwaltungsrates kann die Vertretungsversammlung zusätzlich bis zu zwei Sachverständige zu ständig beratenden Mitgliedern wählen. Die sachverständigen Personen sollen mit dem Aufgabengebiet des Studierendenwerks vertraut sein und aus dem Gebiet der Wissenschaft, der Verwaltung oder der Wirtschaft kommen.

2. Die Amtszeit der drei Vertreter/innen der Studierenden beträgt (1) Jahr, die der übrigen Wahlmitglieder (2) Jahre. Sie beginnt jeweils am 15. Oktober des Jahres.
Ist bei Ablauf der Amtszeit noch kein neues Mitglied gewählt, so übt das bisherige Mitglied das Amt weiter aus. Die Amtszeit des verspätet gewählten
Mitgliedes endet mit dem Zeitpunkt, in dem sie bei rechtzeitiger Wahl geendet hätte.

3. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Verwaltungsrates ist zulässig.

4. Die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat endet

  • mit Ende der ausgeübten Amtszeit
  • durch Rücktritt, oder:
  • bei den Vertretern/Vertreterinnen der Hochschulleitungen mit dem Ende der Amtszeit als Mitglied der Hochschulleitung sowie
  • bei den Vertretern/Vertreterinnen der Studierenden durch den Verlust der Mitgliedschaft an der Hochschule.

Der Rücktritt ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig. Über die Zulässigkeit des Rücktritts entscheidet der/die Vorsitzende des Verwaltungsrates.

5. Scheidet ein Mitglied des Verwaltungsrates vorzeitig aus, rückt ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit nach.

6. Die Mitglieder des Verwaltungsrates üben ihr Amt ehrenamtlich und unentgeltlich aus.
 
 
§ 6 - Verfahren und Aufgaben des Verwaltungsrates
 
1. Die Aufgaben des Verwaltungsrates richten sich nach § 6 StWG. Der Verwaltungsrat wählt den/die Geschäftsführer/in und bestellt ihn/sie.

2. Die an einer Verwaltungsratssitzung Beteiligten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, soweit Personalangelegenheiten betroffen sind. Dies schließt die dienstliche Verwendung der Beratung und ihrer Ergebnisse nicht aus.

3. Ein Mitglied des Verwaltungsrates darf an der Behandlung einer Angelegenheit weder beratend noch entscheidend mitwirken, wenn es befangen ist, weil die Entscheidung ihm einen unmittelbaren Vor- oder Nachteil bringen kann.
Ob Befangenheit vorliegt, entscheidet der Verwaltungsrat in Abwesenheit des Betroffenen.

4. Der/Die Geschäftsführer/in kann in dringenden Fällen die kurzfristige Einberufung des Verwaltungsrates sowie die Beratung und Entscheidung bestimmter Angelegenheiten verlangen.

5. Der Verwaltungsrat kann sich eine GESCHÄFTSORDNUNG geben.
 
§ 7 - Nutzung der Einrichtungen
 
Über die Nutzung einzelner Einrichtungen kann der Verwaltungsrat durch den Erlass von Benutzungsordnungen entscheiden.
 
§ 8 - Bekanntmachungen

Bekanntmachungen des Studierendenwerkes Stuttgart erfolgen auf der Internetseite des Studierendenwerk Stuttgart und erforderlichenfalls in den jeweiligen Medien der dem Studierendenwerk Stuttgart angeschlossenen Hochschulen.
Verfügen Hochschulen über keine elektronischen Medien oder bspw. „Amtlichen Bekanntmachungen", gilt die „Amtliche Bekanntmachung der Universität Stuttgart", die den betroffenen Hochschulen zum Aushang für ihre Studierenden übermittelt wird.
 
§ 9 - Beitragsbescheide
 
Die Beitragsbescheide können vom Studierendenwerk Stuttgart erlassen werden.
Sie können den Studierenden der einzelnen Hochschulen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Filmakademie Baden Württemberg GmbH sowie der Akademie für Darstellende Kunst Baden Württemberg nach den für sie jeweils geltenden Vorschriften öffentlich bekannt gegeben werden. Höhe und Zusammensetzung der Beiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt. Diese wird auf der Internetseite des Studierendenwerk veröffentlicht.
 
§ 10 - In-Kraft-treten
 
Die Satzung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Stuttgart, den 09. September 2016
 
Tobias M. Burchard
 
Geschäftsführer des Studierendenwerk Stuttgart
 

Satzung 90.21 kB, pdf

Aufgrund von § 12 Abs. 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 des Studierendenwerksgesetzes BadenWürttemberg (StWG) in der Fassung vom 15. September 2005 (GBl. 2005, 621), das zuletzt durch das Gesetz zur Änderung des Studentenwerksgesetzes vom 22.04.2014 (GBl. 2014, S. 99, 165) geändert worden ist, hat der Verwaltungsrat des Studierendenwerk Stuttgart in der Verwaltungsratssitzung am 20.06.2018 die Beitragsordnung des Studierendenwerk Stuttgart in der Fassung vom 07.12.2017 geändert. Die aktuelle Fassung wird hiermit bekannt gemacht.

§ 1 Beitragszweck

Das Studierendenwerk Stuttgart hat nach § 2 des Studierendenwerksgesetzes Baden-Württemberg (StWG) die Aufgabe, die Studierenden sozial zu betreuen und zu fördern. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, erhebt das Studierendenwerk Stuttgart nach § 12 Abs. 2 StWG einen Beitrag.

§ 2 Beitragspflicht

(1) Den Beitrag müssen alle Studierenden zahlen, die an einer der in § 3 genannten Hochschulen immatrikuliert sind.

(2) Der Beitrag ist pro Semester zu zahlen.

(3) Auch beurlaubte Studierende müssen den Beitrag zahlen.

(4) Beiträge von Personen bzw. Studierende, die nicht an einer zugeordneten Hochschulen oder Studienakademie der in § 3 genannten Hochschulen immatrikuliert sind und für die das Studierendenwerk nach § 2 Abs. 6 StWG die Benutzung der Einrichtungen zulässt, werden durch gesonderte Vereinbarungen erhoben.

§ 3 Beitragshöhe

(1) Studierende der nachfolgend aufgelisteten Hochschulen zahlen ab dem Wintersemester 2018/19 einen Beitrag in Höhe 101,40 EUR. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

55,00 EUR für die Aufgaben des Studierendenwerk Stuttgart sowie

46,40 EUR für die Grundfinanzierung des VVS-Studi-Tickets,

der vom Studierendenwerk Stuttgart vereinnahmt und in gleichlautender Höhe an die Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) abgeführt wird. 

  • Universität Stuttgart
  • Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
  • Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Hochschule für Technik Stuttgart
  • Hochschule der Medien Stuttgart
  • Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (o. Fakultät Sonderpädagogik in Reutlingen)
  • Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
  • Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg GmbH
  • Hochschule Esslingen
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (Ausnahme: Außenstelle Campus Horb)
  • Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

(2) Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Außenstelle Campus Horb, müssen ab dem Wintersemester 18/19 einen Beitrag in Höhe von 68,50 EUR zahlen. Dieser Betrage setzt sich wie folgt zusammen:

Ab dem Wintersemester 18/19:
55,00 EUR
für die Aufgaben des Studierendenwerk Stuttgart sowie
13,50 EUR
für die Grundfinanzierung des vgf-Studi-Tickets
der vom Studierendenwerk Stuttgart vereinnahmt und in gleichlautender Höhe an die Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt GmbH abgeführt wird

(3) Der Beitrag kann nicht erlassen, nicht ermäßigt und nicht gestundet werden.

(4) Wenn Studierende an einer weiteren vorstehend genannten Hochschule immatrikuliert sind, müssen sie nur einen Beitrag entrichten, und zwar den betragsmäßig höheren Betrag.

(5) Für den Einzug bzw. die Verwaltung der Beitragszahlungen sind die Hochschulen zuständig.

(6) Die Hochschulen und die für sie zuständigen Kassen dürfen für die Verwaltung der Beitragszahlungen keine Gebühren erheben.

§ 4 Fälligkeit des Beitrags und Nachweis der Zahlung

(1) Der Beitrag für das bevorstehende Semester ist bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung fällig.

(2) Wird der Beitrag nicht rechtzeitig gezahlt, können die Hochschulen Säumnisgebühren erheben.

(3) Die Zahlung des Beitrags ist auf Verlangen der Hochschule bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung nachzuweisen.

§ 5 Regelung für schwerbehinderte Studierende

(1) Schwerbehinderte Studierende der Hochschulen aus § 3 Abs. 1, die zur kostenlosen Nutzung des Personennahverkehrs berechtigt sind (Anlage des Schwerbehindertenausweises: Beiblatt des Versorgungsamts), können beantragen, dass sie von der Zahlung des Anteils zur Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets befreit werden (Abs. 2) beziehungsweise diesen Anteil zurückerstattet bekommen (Abs. 3).

(2) Wenn die Hochschule ein Verfahren vorsieht, durch das bereits bei der Beitragszahlung der Anteil für die Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets vom Beitrag abgezogen werden kann, brauchen schwerbehinderte Studierende nach Abs. 2 nur die Differenz zu zahlen. Für die Nutzung dieses Verfahrens müssen sie

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. als Nachweis eine Kopie ihres Schwerbehindertenausweises nebst Beiblatt des Versorgungsamts beilegen.

Der Antrag soll spätestens zu Beginn des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein.

(3) Wenn schwerbehinderte Studierende nach Abs. 1 auf Anordnung ihrer Hochschule den Beitrag zunächst in voller Höhe zu zahlen hatten, wird ihnen der Anteil zur Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets zurückerstattet. Hierfür müssen sie

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen sowie
  2. als Nachweise einen Beleg ihrer Beitragszahlung und eine Kopie Ihres      Schwerbehindertenausweises nebst Beiblatt des Versorgungsamts einreichen.

Der Antrag muss bis zum Ende des Semesters, für das der Beitrag gezahlt worden ist, beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein. Die Nachweise können auch zeitnah nachgereicht werden.

(4) Der Antrag nach Abs. 2 oder Abs. 3 kann per Post, E-Mail oder Fax eingereicht werden.

§ 6 Rückerstattung des Beitrags bei Exmatrikulation: Bedingungen und Fristen

(1) Der Beitrag kann auf Antrag zurückerstattet werden, wenn eine der in den Absätzen 2 und 3 genannten Bedingungen vorliegt und die dort genannten Fristen eingehalten werden.

(2) Studierenden, die spätestens zum Ende des 1. Monats des Semesters durch ihre Hochschule exmatrikuliert werden, wird der Beitrag zurückerstattet. Der Beitrag wird auch zurückerstattet, wenn er bereits gezahlt wurde, später aber keine Immatrikulation erfolgt ist. Für die Rückerstattung müssen die betroffenen Personen

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. als Nachweise einen Beleg ihrer Beitragszahlung einreichen sowie eine Kopie ihrer Exmatrikulationsbescheinigung (bzw. Bescheinigung der Hochschule, dass eine Immatrikulation nicht erfolgt ist bzw. zurückgenommen wurde)

Der Antrag muss bis zum Ende des 1. Monats des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein.

(3) Bei einem Hochschulwechsel wird den Studierenden der Beitrag für die Hochschule, von der sie exmatrikuliert werden, zurückerstattet. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl die Exmatrikulation als auch die Immatrikulation an der neuen Hochschule bis zum Ende des 1. Monats des Semesters erfolgt ist. Für die Rückerstattung müssen die Studierenden

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. folgende Nachweise einreichen:
    a) Eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung der neuen Hochschule
    b) Eine Kopie der Exmatrikulationsbescheinigung der bisherigen Hochschule
    c) Einen Beleg über die Beitragszahlung an die bisherige Hochschule.

Der Antrag muss bis zum Ende des 2. Monats des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein. Diese Frist verlängert sich um einen Monat, falls das Semester an der neuen Hochschule später beginnt als an der bisherigen Hochschule.

(4) Bei den Fristen ist der Beginn des Semesters maßgeblich, nicht der Beginn der Vorlesungen. Der Antrag kann per Post, E-Mail oder Fax eingereicht werden. Die Nachweise zum Antrag können auch zeitnah nachgereicht werden.

(5) Es besteht kein Anspruch auf eine anteilige Rückzahlung des Beitrags.

§ 7 Inkrafttreten

(1) Diese Beitragsordnung wird auf der Internetpräsenz des Studierendenwerk Stuttgart sowie in den „Amtlichen Bekanntmachungen“ der Universität Stuttgart veröffentlicht. Die Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studierendenwerk Stuttgart kommunizieren die aktuelle Beitragsordnung an ihre Studierenden (z.B. durch Aufnahme auf ihre Website), sobald ihnen diese vom Studierendenwerk Stuttgart zugeht.

(2) Die Beitragsordnung tritt am 1. Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

(3) Zum gleichen Zeitpunkt wird die Beitragsordnung des Studierendenwerk Stuttgart in der Fassung vom 07.12.2017 aufgehoben.

 

Gezeichnet

Tobias M. Burchard

(Geschäftsführer)

20.06.2018

Beitragsordnung 163.14 kB, pdf

Der Jahresabschluss umfasst Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Lagebericht.

Jahresabschluss 275.42 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2017

Entsprechenserklärung 2017 55.51 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2016

Entsprechenserklärung 62.42 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2015

Entsprechenserklärung 2015 35.74 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2014

Entsprechenserklärung 2014 51.74 kB, pdf

Wir, das Studierendenwerk Stuttgart, sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) weder bereit noch verpflichtet.