Organisation

Organe

Die Organe des Studierendenwerk Stuttgart sind die Vertretungsversammlung, der Verwaltungsrat und der Geschäftsführer. Als Geschäftsführer ist seit dem 1. Mai 2013 Tobias M. Burchard bestellt. Über die Vertretungsversammlung und den Verwaltungsrat können gewählte Studierende Einfluss auf unsere Arbeit nehmen und die Interessen der Studierendenschaft vertreten. Wenn Sie Interesse an diesem Ehrenamt haben, dann kommen Sie gerne auf uns zu!

Die Vertretungsversammlung beschließt die Satzung und wählt die Mitglieder des Verwaltungsrats. Mitglieder der Vertretungsversammlung sind:

Kraft Amtes:

  • die hauptberuflichen Rektorats- oder Vorstandsmitglieder der Hochschulen
  • die Verwaltungsdirektorinnen und Verwaltungsdirektoren der Hochschulen
  • die Rektorinnen und Rektoren und Leiterinnen und Leiter der örtlichen Verwaltung der Studienakademien
  • die Direktorin als Geschäftsführerin oder der Direktor als Geschäftsführer der Film- oder der Popakademie Baden-Württemberg


Aufgrund von Wahlen:

  • hauptberufliche Lehrkräfte und Studierende der Hochschulen, der Studienakademien sowie der Film- und der Popakademie Baden-Württemberg, für die das Studierendenwerk soziale Betreuungsaufgaben von Studierenden wahrnimmt. Die Anzahl der vorgenannten Lehrkräfte und Studierenden, welche je Hochschule in die Vertretungsversammlung gewählt werden (mindestens jeweils ein Mitglied, maximal vier Mitglieder), richtet sich nach der Gesamtstudierendenanzahl an den betreffenden Hochschulen.

Der Verwaltungsrat bestellt, überwacht und berät den Geschäftsführer, entscheidet über die Feststellung des Wirtschaftsplans, des Jahresabschlusses sowie über die Verwendung des Jahresergebnisses. Außerdem bestellt der Verwaltungsrat den Abschlussprüfer bzw. die Abschlussprüferin, er entlastet den Geschäftsführer und erlässt die Beitragsordnung. Aufgrund des Studierendenwerksgesetzes hat der Verwaltungsrat folgende Mitglieder:


Nach dem Studierendenwerksgesetz hat der Verwaltungsrat folgende Mitglieder:

  • drei Vertreter oder Vertreterinnen der Hochschulleitungen
  • drei Vertreter oder Vertreterinnen der Studierenden
  • drei externe Sachverständige
  • einen Vertreter oder eine Vertreterin des Wissenschaftsministeriums
  • den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Personalrats mit beratender Stimme

Die Satzung des Studierendenwerk Stuttgart sieht zwei weitere Mitglieder mit beratender Stimme vor.

Als Geschäftsführer ist seit dem 1. Mai 2013 Tobias M. Burchard bestellt. Abwesenheitsvertreterin des Geschäftsführers des Studierendenwerk Stuttgart ist Stephanie Schulze.

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Finanzierung

Wir finanzieren uns zu rund 74 Prozent aus eigenen Einnahmen. Weitere wichtige Quellen sind die Beiträge der Studierenden mit knapp 13 Prozent sowie die staatliche Finanzhilfe mit gut 6 Prozent. Die Verwendung der Finanzmittel wird regelmäßig durch die Organe des Studierendenwerk Stuttgart, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie ggf. durch den Rechnungshof überwacht.

STUDIERENDENWERKSBEITRAG

Warum gibt es einen Studierendenwerksbeitrag?
Der Beitrag zum Studierendenwerk Stuttgart ist ein Solidarbeitrag. Jeder Student und jede Studentin bezahlt pro Semester diesen Beitrag und trägt somit zur anteiligen Grundfinanzierung der Leistungen des Studierendenwerks bei. Dies gilt auch dann, wenn man selbst das Leistungsangebot nicht nutzen möchte oder kann (beispielsweise während eines Auslands- oder Urlaubssemesters). Aufgrund dieses Beitrags gelingt es, dass zum Beispiel die Mieten in den Wohngebäuden, die Preise in den Mensen und die Betreuungskosten in den Kitas für jeden einzelnen bezahlbar bleiben.

Höhe und Zusammensetzung des Studierendenwerksbeitrags
Der Beitrag zum Studierendenwerk beträgt 55,00 Euro. Hinzu kommt der Beitrag für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in den Abendstunden und an den Wochenenden, das „VVS-Studi-Ticket“, in Höhe von derzeit 45,60 Euro. Die Studierenden der DHBW am Standort Horb zahlen einen reduzierten Beitrag, da für sie aktuell nur ein Teil des Angebots bereit steht. Hinzu kommen derzeit 12,50 Euro für die Grundfinanzierung des vgf-Studi-Tickets, das zu den gleichen Zeiten genutzt werden kann wie das VVS-Studi-Ticket. Auf die Höhe der Beiträge zum VVS- und vgf-Studi-Ticket hat das Studierendenwerk keinen Einfluss. Es leitet diesen Anteil direkt und in voller Höhe an den jeweiligen Verkehrsverbund weiter.

Eine Rückerstattung des Beitrags ist lediglich in zwei Fällen möglich:
Bei frühzeitiger Exmatrikulation oder anteilig im Falle einer Schwerbehinderung. Wichtig: Hierbei sind bestimmte Voraussetzungen und Fristen zu beachten, die Sie unserer Beitragsordnung (siehe unten) entnehmen können.

Rückerstattung Studierendenwerksbeitrag 250.88 kB, pdf

Aufgrund von § 1 Abs. 2 i.V. mit § 8 Abs. 1 des Studierendenwerksgesetzes Baden-Württemberg (StWG) in der Fassung vom 15.09.2005 (Gesetzblatt S. 621), zuletzt geändert durch Gesetz vom 01.12.2015 (Gesetzblatt 2015, S. 1047,1052), hat die Vertretungsversammlung des Studierendenwerk Stuttgart mit Umlaufbeschluss vom 03.06.2016 bzw. 17.06.2016 – mit Genehmigung des Wissenschaftsministeriums (Erlass vom 09.09.2016 AZ: 24-4652.-60/13/1) – beschlossene Satzung geändert und ergänzt:

§ 1 – Name, Sitz und Zuständigkeit

1. Das Studierendenwerk Stuttgart ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Es führt den Namen:   

Studierendenwerk Stuttgart
Anstalt des öffentlichen Rechts

2. Das Studierendenwerk Stuttgart führt ein Dienstsiegel.

3. Es hat seinen Sitz in Stuttgart.

4. Das Studierendenwerk Stuttgart nimmt im Zusammenwirken mit folgenden Hochschulen und Akademien die Aufgaben sozialer Betreuung und Förderungen der Studierenden wahr:

  • Universität Stuttgart
  • Hochschule für Technik Stuttgart
  • Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
  • Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Hochschule der Medien Stuttgart
  • Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
  • Hochschule Esslingen
  • Filmakademie Baden-Württemberg – Ludwigsburg
  • Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

5. Das Studierendenwerk Stuttgart kann darüber hinaus durch Kooperationen mit weiteren staatlich anerkannten Hochschulen und Akademien die Aufgaben sozialer Betreuung und Förderungen der Studierenden übernehmen bzw. die Benutzung der Einrichtungen nach § 2 Abs. 5 StWG zulassen. Näheres regeln diesbezügliche Kooperationsvereinbarungen.

6. Für die Aufgaben der sozialen Betreuung und der Förderung der Studierenden werden Beiträge erhoben. Näheres regelt die jeweils gültige Beitragsordnung.

§ 2 – Gemeinnützigkeit

1. Das Studierendenwerk Stuttgart verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Der gemeinnützige Zweck wird insbesondere erreicht durch Wahrnehmung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Betreuung und Förderung von Studierenden (Studierendenenhilfe) u.a. durch folgende Einrichtungen, Tätigkeiten und Leistungen:

a) Errichtung und Betrieb von Verpflegungsbetrieben (Mensen und Cafeterien)
Der gemeinnützige Zweck wird durch die Versorgung von Studierenden sowie im Rahmen von Hochschulveranstaltungen auch für Schülerinnen und Schüler als zukünftige Studierende mit Speisen und Getränken zu besonders günstigen Bedingungen verfolgt.

b) Errichtung und Vermietung von studentischem Wohnraum
Der gemeinnützige Zweck wird durch die kostengünstige Überlassung von Wohnraum an Studierende und das Angebot von Betreuungsmaßnahmen (Tutorenprogramm, Gemeinschaftseinrichtungen) verfolgt.

c) Förderung kultureller, sozialer und sportlicher Interessen der Studierenden sowie Betreuung und Förderung spezieller Gruppen – wie Behinderte, Alleinerziehende, Studierende aus dem Ausland
Der gemeinnützige Zweck kann durch die Bereitstellung von Räumen und Flächen sowie durch das Angebot entsprechender Dienstleistungen und Veranstaltungen verfolgt werden.

d) Errichtung und Betrieb von Kindertagesstätten
Durch den Betrieb dieser Einrichtungen erfolgt unmittelbar eine Förderung der Studierenden

e) Maßnahmen zur Beratung und Vermittlung sowie zur Gesundheitsförderung
Der gemeinnützige Zweck kann durch Errichtung und Betrieb von Beratungs- und Vermittlungseinrichtungen und das Angebot entsprechender Dienstleistungen verfolgt werden.

3. Das Studierendenwerk Stuttgart ist selbstlos tätig; es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Studierendenwerks Stuttgart dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Anstalt fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 – Organe

Organe des Studierendenwerks Stuttgart sind gemäß § 4 des StWG:

  • der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin
  • der Verwaltungsrat
  • die Vertretungsversammlung

§ 4 – Vertretungsversammlung

1. Zusammensetzung, Bildung und Verfahren der Vertretungsversammlung richten sich nach §§ 8, 9 und 10 des StWG.

2. Die Vertretungsversammlung beschließt die SATZUNG des Studierendenwerk Stuttgart sowie deren Änderungen. Sie wählt die Mitglieder des Verwaltungsrats.

3. Die Vertretungsversammlung wird von dem/der Geschäftsführer/in über die Arbeit des Studierendenwerks informiert. Sie nimmt den Jahresbericht des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin und den Jahresabschluss entgegen und erörtert diese.

4. Die Vertretungsversammlung wird von einem Mitglied des Verwaltungsrat über die Tätigkeit des Verwaltungsrat informiert.

5. Für den Fall der Verhinderung eines Mitglieds an der Vertretungsversammlung ist je eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu wählen. Mitglieder kraft Amtes können nicht vertreten werden.

6. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, tritt ein Ersatzmitglied an dessen Stelle. Ersatzmitglied wird bei den gewählten Mitgliedern der jeweilige Stellvertreter / die Stellvertreterin nach Nr. 5. Für Mitglieder kraft Amtes tritt ein Ersatzmitglied kraft Amtes an Stelle des ursprünglichen Mitglieds.

7. Die Vertretungsversammlung kann sich eine GESCHÄFTSORDNUNG geben.

§ 5 – Verwaltungsrat/ Zusammensetzung/ Amtsdauer

1. Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden von der Vertretungsversammlung gewählt.

Der/die Vertreter/in des Wissenschaftsministeriums wird von diesem bestellt.

Neben den gesetzlichen Mitgliedern des Verwaltungsrats kann die Vertretungsversammlung zusätzlich bis zu zwei Sachverständige zu ständig beratenden Mitgliedern wählen. Die sachverständigen Personen sollen mit dem Aufgabengebiet des Studierendenwerks vertraut sein und aus dem Gebiet der Wissenschaft, der Verwaltung oder der Wirtschaft kommen.

2. Die Amtszeit der drei Vertreter/innen der Studierenden beträgt (1) Jahr, die der übrigen Wahlmitglieder (2) Jahre. Sie beginnt jeweils am 15. Oktober des Jahres.

Ist bei Ablauf der Amtszeit noch kein neues Mitglied gewählt, so übt das bisherige Mitglied das Amt weiter aus. Die Amtszeit des verspätet gewählten Mitglieds endet mit dem Zeitpunkt, in dem sie bei rechtzeitiger Wahl geendet hätte.

3. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Verwaltungsrats ist zulässig.

4. Die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat endet

  • mit Ende der ausgeübten Amtszeit,
  • durch Rücktritt, oder
  • bei den Vertretern/Vertreterinnen der Hochschulleitungen mit dem Ende der Amtszeit als Mitglied der Hochschulleitung sowie
  • bei den Vertretern/Vertreterinnen der Studierenden durch den Verlust der Mitgliedschaft an der Hochschule.

Der Rücktritt ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grunds zulässig. Über die Zulässigkeit des Rücktritts entscheidet der/die Vorsitzende des Verwaltungsrats.

5. Scheidet ein Mitglied des Verwaltungsrats vorzeitig aus, rückt ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit nach.

6. Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt ehrenamtlich und unentgeltlich aus.

§ 6 – Verfahren und Aufgaben des Verwaltungsrats

1. Die Aufgaben des Verwaltungsrats richten sich nach § 6 StWG. Der Verwaltungsrat wählt den/die Geschäftsführer/in und bestellt ihn/sie.

2. Die an einer Verwaltungsratssitzung Beteiligten sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, soweit Personalangelegenheiten betroffen sind. Dies schließt die dienstliche Verwendung der Beratung und ihrer Ergebnisse nicht aus.

3. Ein Mitglied des Verwaltungsrats darf an der Behandlung einer Angelegenheit weder beratend noch entscheidend mitwirken, wenn es befangen ist, weil die Entscheidung ihm einen unmittelbaren Vor- oder Nachteil bringen kann.

Ob Befangenheit vorliegt, entscheidet der Verwaltungsrat in Abwesenheit des Betroffenen.

4. Der/Die Geschäftsführer/in kann in dringenden Fällen die kurzfristige Einberufung des Verwaltungsrats sowie die Beratung und Entscheidung bestimmter Angelegenheiten verlangen.

5. Der Verwaltungsrat kann sich eine GESCHÄFTSORDNUNG geben.

§ 7 – Nutzung der Einrichtungen

Über die Nutzung einzelner Einrichtungen kann der Verwaltungsrat durch den Erlass von Benutzungsordnungen entscheiden.

§ 8 – Bekanntmachungen

Bekanntmachungen des Studierendenwerk Stuttgart erfolgen auf der Internetseite des Studierendenwerk Stuttgart und erforderlichenfalls in den jeweiligen Medien der dem Studierendenwerk Stuttgart angeschlossenen Hochschulen.

Verfügen Hochschulen über keine elektronischen Medien oder bspw. „Amtlichen Bekanntmachungen“, gilt die „Amtliche Bekanntmachung der Universität Stuttgart“, die den betroffenen Hochschulen zum Aushang für ihre Studierenden übermittelt wird.

§ 9 Beitragsbescheide

Die Beitragsbescheide können vom Studierendenwerk Stuttgart erlassen werden.

Sie können den Studierenden der einzelnen Hochschulen, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart und der Filmakademie Baden Württemberg GmbH sowie der Akademie für Darstellende Kunst Baden Württemberg nach den für sie jeweils geltenden Vorschriften öffentlich bekannt gegeben werden. Höhe und Zusammensetzung der Beiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt. Diese wird auf der Internetseite des Studierendenwerks veröffentlicht.
 
§ 10 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.

Stuttgart, den 09. September 2016

 

Tobias M. Burchard

Geschäftsführer des Studierendenwerk Stuttgart

Satzung 90.21 kB, pdf

Aufgrund von § 12 Abs. 2 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 des Studierendenwerksgesetzes Baden-Württemberg (StWG) in der Fassung vom 15. September 2005 (GBl. 2005, 621), das zuletzt durch das Gesetz zur Änderung des Studentenwerksgesetzes vom 22.04.2014 (GBl. 2014, S. 99, 165) geändert worden ist, hat der Verwaltungsrat des Studierendenwerk Stuttgart in der Verwaltungsratssitzung am 11.12.2015 die Beitragsordnung des Studierendenwerk Stuttgart in der Fassung vom 22.04.2015 geändert.

Die aktuelle Fassung wird hiermit bekannt gemacht.

§ 1 Beitragszweck

Das Studierendenwerk Stuttgart hat nach § 2 des Studierendenwerksgesetzes Baden-Württemberg (StWG) die Aufgabe, die Studierenden sozial zu betreuen und zu fördern. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, erhebt das Studierendenwerk Stuttgart nach § 12 Abs. 2 StWG einen Beitrag.

§ 2 Beitragspflicht

(1) Den Beitrag müssen alle Studierenden zahlen, die an einer der in § 3 genannten Hochschulen immatrikuliert sind.

(2) Der Beitrag ist pro Semester zu zahlen.

(3) Auch beurlaubte Studierende müssen den Beitrag zahlen.

(4) Beiträge von Personen bzw. Studierende, die nicht an einer zugeordneten Hochschulen oder Studienakademie der in § 3 genannten Hochschulen immatrikuliert sind und für die das Studierendenwerk nach § 2 Abs. 6 StWG die Benutzung der Einrichtungen zulässt, werden durch gesonderte Vereinbarungen erhoben.

§ 3 Beitragshöhe

(1) Studierende der nachfolgend aufgelisteten Hochschulen zahlen ab dem Wintersemester 2016/17 einen Beitrag in Höhe 100,60 EUR. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

55,00 EUR für die Aufgaben des Studierendenwerk Stuttgart sowie

45,60 EUR für die Grundfinanzierung des VVS-Studi-Tickets,

der vom Studierendenwerk Stuttgart vereinnahmt und in gleichlautender Höhe an die Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) abgeführt wird. 

  • Universität Stuttgart
  • Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
  • Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Hochschule für Technik Stuttgart
  • Hochschule der Medien Stuttgart
  • Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (o. Fakultät Sonderpädagogik in Reutlingen)
  • Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
  • Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg GmbH
  • Evangelische Hochschule Ludwigsburg
  • Hochschule Esslingen
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (Ausnahme: Außenstelle Campus Horb)
  • Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

(2) Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Außenstelle Campus Horb, müssen ab dem Wintersemester 2014/2015 einen Beitrag in Höhe von 36,80 EUR zahlen. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

24,30 EUR für die Aufgaben des Studierendenwerk Stuttgart sowie

12,50 EUR für die Grundfinanzierung des vgf-Studi-Tickets,

der vom Studierendenwerk Stuttgart vereinnahmt und in gleichlautender Höhe an die Verkehrs-Gemeinschaft Landkreis Freudenstadt GmbH abgeführt wird.

(3) Der Beitrag kann nicht erlassen, nicht ermäßigt und nicht gestundet werden.

(4) Wenn Studierende an einer weiteren vorstehend genannten Hochschule immatrikuliert sind, müssen sie nur einen Beitrag entrichten, und zwar den betragsmäßig höheren Betrag.

(5) Für den Einzug bzw. die Verwaltung der Beitragszahlungen sind die Hochschulen zuständig.

(6) Die Hochschulen und die für sie zuständigen Kassen dürfen für die Verwaltung der Beitragszahlungen keine Gebühren erheben.

§ 4 Fälligkeit des Beitrags und Nachweis der Zahlung

(1) Der Beitrag für das bevorstehende Semester ist bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung fällig.

(2) Wird der Beitrag nicht rechtzeitig gezahlt, können die Hochschulen Säumnisgebühren erheben.

(3) Die Zahlung des Beitrags ist auf Verlangen der Hochschule bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung nachzuweisen.

§ 5 Regelung für schwerbehinderte Studierende

(1) Schwerbehinderte Studierende der Hochschulen aus § 3 Abs. 1, die zur kostenlosen Nutzung des Personennahverkehrs berechtigt sind (Anlage des Schwerbehindertenausweises: Beiblatt des Versorgungsamts), können beantragen, dass sie von der Zahlung des Anteils zur Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets befreit werden (Abs. 2) beziehungsweise diesen Anteil zurückerstattet bekommen (Abs. 3).

(2) Wenn die Hochschule ein Verfahren vorsieht, durch das bereits bei der Beitragszahlung der Anteil für die Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets vom Beitrag abgezogen werden kann, brauchen schwerbehinderte Studierende nach Abs. 2 nur die Differenz zu zahlen. Für die Nutzung dieses Verfahrens müssen sie

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. als Nachweis eine Kopie ihres Schwerbehindertenausweises nebst Beiblatt des Versorgungsamts beilegen.

Der Antrag soll spätestens zu Beginn des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein.

(3) Wenn schwerbehinderte Studierende nach Abs. 1 auf Anordnung ihrer Hochschule den Beitrag zunächst in voller Höhe zu zahlen hatten, wird ihnen der Anteil zur Grundfinanzierung des VVS-StudiTickets zurückerstattet. Hierfür müssen sie

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen sowie
  2. als Nachweise einen Beleg ihrer Beitragszahlung und eine Kopie Ihres      Schwerbehindertenausweises nebst Beiblatt des Versorgungsamts einreichen.

Der Antrag muss bis zum Ende des Semesters, für das der Beitrag gezahlt worden ist, beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein. Die Nachweise können auch zeitnah nachgereicht werden.

(4) Der Antrag nach Abs. 2 oder Abs. 3 kann per Post, E-Mail oder Fax eingereicht werden.

§ 6 Rückerstattung des Beitrags bei Exmatrikulation: Bedingungen und Fristen

(1) Der Beitrag kann auf Antrag zurückerstattet werden, wenn eine der in den Absätzen 2 und 3 genannten Bedingungen vorliegt und die dort genannten Fristen eingehalten werden.

(2) Studierenden, die spätestens zum Ende des 1. Monats des Semesters durch ihre Hochschule exmatrikuliert werden, wird der Beitrag zurückerstattet. Der Beitrag wird auch zurückerstattet, wenn er bereits gezahlt wurde, später aber keine Immatrikulation erfolgt ist. Für die Rückerstattung müssen die betroffenen Personen

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. als Nachweise einen Beleg ihrer Beitragszahlung einreichen sowie eine Kopie ihrer Exmatrikulationsbescheinigung (bzw. Bescheinigung der Hochschule, dass eine Immatrikulation nicht erfolgt ist bzw. zurückgenommen wurde)

Der Antrag muss bis zum Ende des 1. Monats des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein.

(3) Bei einem Hochschulwechsel wird den Studierenden der Beitrag für die Hochschule, von der sie exmatrikuliert werden, zurückerstattet. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl die Exmatrikulation als auch die Immatrikulation an der neuen Hochschule bis zum Ende des 1. Monats des Semesters erfolgt ist. Für die Rückerstattung müssen die Studierenden

  1. einen schriftlichen Antrag beim Studierendenwerk Stuttgart stellen und
  2. folgende Nachweise einreichen:
    a) Eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung der neuen Hochschule
    b) Eine Kopie der Exmatrikulationsbescheinigung der bisherigen Hochschule
    c) Einen Beleg über die Beitragszahlung an die bisherige Hochschule.

Der Antrag muss bis zum Ende des 2. Monats des Semesters beim Studierendenwerk Stuttgart eingegangen sein. Diese Frist verlängert sich um einen Monat, falls das Semester an der neuen Hochschule später beginnt als an der bisherigen Hochschule.

(4) Bei den Fristen ist der Beginn des Semesters maßgeblich, nicht der Beginn der Vorlesungen. Der Antrag kann per Post, E-Mail oder Fax eingereicht werden. Die Nachweise zum Antrag können auch zeitnah nachgereicht werden.

(5) Es besteht kein Anspruch auf eine anteilige Rückzahlung des Beitrags.

§ 7 Inkrafttreten

(1) Diese Beitragsordnung wird auf der Internetpräsenz des Studierendenwerk Stuttgart sowie in den „Amtlichen Bekanntmachungen“ der Universität Stuttgart veröffentlicht. Die Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studierendenwerk Stuttgart kommunizieren die aktuelle Beitragsordnung an ihre Studierenden (z.B. durch Aufnahme auf ihre Website), sobald ihnen diese vom Studierendenwerk Stuttgart zugeht.

(2) Die Beitragsordnung tritt am 1. Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

(3) Zum gleichen Zeitpunkt wird die Beitragsordnung des Studierendenwerk Stuttgart in der Fassung vom 22.04.2015 aufgehoben.

 

Gezeichnet

Tobias M. Burchard

(Geschäftsführer)

11.12.2015

Beitragsordnung 87.27 kB, pdf

Der Jahresabschluss umfasst Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Lagebericht.

Jahresabschluss 2.47 MB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2016

Entsprechenserklärung 2016 62.42 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2015

Entsprechenserklärung 2015 35.74 kB, pdf

Entsprechenserklärung des Corporate-Governance-Berichts für das Berichtsjahr 2014

Entsprechenserklärung 2014 51.74 kB, pdf

Wir, das Studierendenwerk Stuttgart, sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) weder bereit noch verpflichtet.