BAföG-Amt des Studierendenwerk Stuttgart überzeugt mit Erreichbarkeit und Beratungsqualität

  • Ergebnisse der fünften BAföG-Qualitätsstudie für Baden-Württemberg veröffentlicht: Stuttgart auf Platz zwei in der Gesamtbewertung
  • Bestplatzierung in den drei Kategorien persönliche Erreichbarkeit, Beratungsqualität per Telefon sowie per E-Mail
  • Online-Kommunikation wird immer wichtiger: Seit Januar berät das BAföG-Team Studierende auch per Chat in einer regelmäßigen Online-Sprechstunde
  • Endlich mehr Geld für mehr Studierende - ab August treten die ersten Änderungen der 26. BAföG-Novelle in Kraft

    Studierende in Stuttgart sind deutlich zufriedener mit ihrem BAföG-Amt als andernorts in Baden-Württemberg. Das geht aus der aktuell fünften BAföG-Qualitätsstudie hervor. In der Gesamtzufriedenheit belegt das BAföG-Amt des Studierendenwerk Stuttgart mit 2,5 den zweiten Platz (Landesdurchschnitt 2,9). Fast zwei Drittel der Antragsstellenden sind sehr zufrieden oder zufrieden. Lediglich zehn Prozent äußern sich sehr kritisch, was vor allem dann der Fall ist, wenn die Studierenden einen negativen BAföG-Bescheid erhalten oder der Bescheid noch nicht vorliegt.

    Die BAföG-Qualitätsstudie wird seit 2009 regelmäßig von der unabhängigen ahp Akademie an der Hochschule Pforzheim durchgeführt, im Auftrag der acht Studierendenwerke in Baden-Württemberg. An der Umfrage zur fünften Qualitätsstudie nahmen landesweit 3090 Studierende teil, knapp 350 davon aus Stuttgart. Sie alle haben im vergangenen Jahr einen BAföG-Antrag gestellt. Für die Studie werden die Studierenden zu den Leistungen ihres Amts für Ausbildungsförderung befragt.

 

Schnelle Bearbeitung gewünscht

Den Studierenden ist es wichtig, dass ihre BAföG-Anträge schnell bearbeitet werden. So wirkt sich die Bearbeitungsdauer auch besonders negativ auf die Gesamtzufriedenheit aus. Das BAföG-Amt des Studierendenwerk Stuttgart hat sich hier über die Jahre stetig verbessert. Bewerteten die Studierenden die Bearbeitungsdauer 2011 noch mit 4,2 so liegt das Ergebnis heute bei 3,1 und damit deutlich über dem baden-württembergischen Durchschnitt von 3,7.

 

Freundlich, hilfsbereit, kompetent – herausragende Beratungsqualität

Auch ist die Beratungsqualität des Stuttgarter BAföG-Amts auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Sie hat sich seit der letzten Studie sogar weiter verbessert. Bestnoten erhält Stuttgart von den Studierenden für die telefonische sowie die Beratung per E-Mail und teilt sich hier den ersten Platz mit Freiburg-Schwarzwald. Die persönliche Beratungsqualität wird ebenfalls gut bewertet: Die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sind dabei besonders positive Aspekte, die die Probanden bei offenen Fragen explizit hervorhoben. 

 

Erreichbarkeit deutlich besser als landesweit

Die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Stuttgarter BAföG-Amt sind deutlich besser erreichbar als im Landesdurchschnitt – egal ob per Telefon, E-Mail oder persönlich. Bei der persönlichen Erreichbarkeit belegt Stuttgart erneut den ersten Platz. Wurde diese 2009 noch mit 3,3 bewertet, liegt sie heute bei 2,3. Auch die telefonische Erreichbarkeit hat sich über die Jahre von 3,6 auf 2,6 deutlich verbessert. „Unser BAföG-Team nimmt die Umfrage-Ergebnisse ernst. Wir leiten daraus entsprechende Konsequenzen ab, die zu mehr Kundenzufriedenheit beitragen. Zuletzt haben wir beispielsweise die Sprechzeiten ausgedehnt“, so Sebastian Matschke, Leiter des Amts für Ausbildungsförderung im Studierendenwerk Stuttgart.

 

Beratungsangebot um Online-Sprechstunde erweitert

Als erstes Studierendenwerk in Baden-Württemberg bietet das Studierendenwerk Stuttgart seit Januar eine Online-Sprechstunde per Chat an. Damit reagiert es auf die Nachfrage der digital affinen Zielgruppe. Für die Studierenden spielt die Online-Kommunikation eine große Rolle. Der Kontakt per E-Mail zum BAföG-Amt wird von den Antragsstellenden als sehr wichtig erachtet und mit steigender Tendenz genutzt: 2011: 64 Prozent, 2015: 67 Prozent, 2018: 75 Prozent.

Während der Online-Sprechstunde ist das Stuttgarter BAföG-Team alle zwei Wochen für zwei Stunden live online. Der Chat ergänzt die regulären Sprechzeiten. Gerade Studierende, die einen weiten Anreiseweg haben oder durch eine Behinderung, Job oder Kinderbetreuung eingeschränkt sind, profitieren von dem zusätzlichen Angebot. Sie können ihre Fragen bequem von zu Hause aus oder unterwegs stellen und erhalten direkt Auskunft sowie etwaige Formulare. Bereits 132 Personen haben sich in den bislang 13 Online-Sprechstunden an das BAföG-Team gewendet.

 

Endlich: Ab August gibt es mehr BAföG für mehr Studierende

Auch bei Fragen zu den Änderungen, die die 26. BAföG-Novelle mit sich bringt, können sich Studierende an das BAföG-Team des Studierendenwerk Stuttgart wenden. Nach Beschlussfassung im Bundesrat muss das Gesetz nun vom Bundespräsidenten unterzeichnet werden, bevor es am 1. August stufenweise in Kraft tritt.

Durch die Novelle erhalten BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger künftig mehr Geld, gleichzeitig wird mehr Studierenden die Möglichkeit eröffnet, überhaupt BAföG zu erhalten. Denn die Bedarfssätze und viele Freibeträge werden in drei Stufen zum Herbst 2019, 2020 und 2021 angehoben: Der monatliche Förderhöchstsatz steigt zum Wintersemester 2019/20 in der ersten Stufe von 735 Euro auf 853 Euro und zum Wintersemester 2020/21 auf 861 Euro. Erhöht wird unter anderem auch der Wohnzuschlag, von 250 auf 325 Euro.

Zum Herbst 2020 steigt dann der Freibetrag für das Vermögen der Studierenden, von 7.500 Euro auf 8.200 Euro. Auch die Einkommensfreibeträge steigen in drei Stufen – bis zum Herbst 2021 um insgesamt 16 Prozent. Es lohnt sich daher, einen BAföG-Antrag zu stellen: Dies gilt sowohl für alle, deren Antrag bislang abgelehnt wurde, als auch für Studierende, die noch keinen Antrag gestellt haben.

 

Eckdaten zur Studie

An der 5. Qualitätsstudie BAföG, die landesweit für die acht Studierendenwerke in Baden-Württemberg durchgeführt wurde, beteiligten sich in Stuttgart 347 von 1000 zufällig ausgewählten Personen. Die Rücklaufquote liegt damit bei 37 Prozent. Sie alle hatten im Jahr 2018 in Stuttgart einen BAföG-Antrag gestellt und waren am 3. April 2019 mit einem persönlichen Anschreiben per E-Mail zur Befragung eingeladen worden. Da der unabhängigen Forschungsgruppe der Akademie der Hochschule Pforzheim zu keinem Zeitpunkt Informationen zu den Namen und E-Mail-Adressen der Teilnehmenden vorlagen, bleibt deren Anonymität gewahrt. Ein umfangreicher Fragenblock widmete sich den Kontaktmöglichkeiten sowie der Beratungsqualität und der Zufriedenheit mit der Bearbeitungsdauer. Zwei offene Fragen bieten die Gelegenheit, Verbesserungsvorschläge und positive Aspekte anzubringen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie wurden erstens mit denen aus 2015 verglichen, zweitens mit den Durchschnittwerten aller acht baden-württembergischen Ämter sowie drittens mit dem jeweils am besten bewerteten Amt im Land. Erstmals durchgeführt wurde die Qualitätsstudie im Jahr 2009. Die Wellen zwei bis vier folgten in den Jahren 2010, 2011 und 2015.

 

Die Ergebnisse der fünften BAföG-Qualitätsstudie für das Studierendenwerk Stuttgart stellen wir Ihnen zum Download unter dieser Pressemitteilung bereit.

Die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten und Sprechzeiten des Amts für Ausbildungsförderung finden sich unter: www.studierendenwerk-stuttgart.de/geld/bafoeg