FAQ: Wohnheime und Corona

Wo kann ich mich melden, wenn ich aus dem Ausland einreise und mich in Quarantäne begeben muss?

Das Sozialamt Stuttgart stellt unter anderem für Studierende, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich in Quarantäne begeben müssen, Unterkünfte zur Verfügung. Unsere Mieter/innen können sich an den/die jeweilige/n Sachbearbeiter/in ihrer Wohnanlage wenden.

Sind Partys und Treffen in Gruppen in den Wohnanlagen erlaubt?

Nein. Bund und Länder haben sich am 22. März auf ein einheitliches Kontaktverbot geeinigt. Das bedeutet zum einen, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet ist. Menschen, die nicht in einem Haushalt leben, müssen in der Öffentlichkeit einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander halten. Das bedeutet aber auch, dass Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen außerhalb des öffentlichen Raums verboten sind. Dies gilt auch für Partys und Treffen in den studentischen Wohnanlagen. Bitte halten Sie sich daran: Reduzieren Sie Ihre Kontakte außerhalb der Appartements und WGs auf das Allernötigste. Halten Sie telefonisch und digital Kontakt zu anderen. Bei Verstößen gegen das Partyverbot kann die Polizei verständigt werden und Sie verwarnen oder mit einem Bußgeld belegen. 


Müssen die Bewohner/innen etwas explizit im Umgang mit dem Coronavirus beachten?

In allen studentischen Wohnanlagen informieren wir mittels Plakaten in zwei Sprachen über die wichtigsten Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zudem haben wir bei der BZgA Broschüren bestellt, die in den Hausmeisterbüros ausgelegt werden sollen. Wie bei allen Infektionskrankheiten gelten folgende Verhaltensregeln, um einer Infektion vorzubeugen:

  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichen lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife
  • Halten Sie die Hände aus dem Gesicht fern
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch
  • Verzichten Sie aufs Handgeben
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen außerhalb Ihres Haushalts, mindestens 1,5 besser 2 Meter. Das gilt unbedingt auch beim Schlangestehen, beispielsweise im Supermarkt.


Was passiert in den Wohnanlagen, wenn ein/e Student/in infiziert ist?

In diesem Fall handeln wir nach den Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamts. Dies gilt grundsätzlich bei allen Infektionskrankheiten, die in den Wohnanlagen auftreten können. 


Gibt es eine zentrale Meldestelle?

Besteht Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus, da Symptome auftreten, setzen Sie sich direkt telefonisch mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

Personen, die Kontakt zu einer bestätigt an COVID-19 erkrankten Person hatten, kontaktieren direkt das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen. Das zuständige Gesundheitsamt können Sie hier nach Postleitzahl ermitteln: https://tools.rki.de/plztool/


Gibt es Änderungen der Putzintervalle in den Wohnanlagen?

Die Putzintervalle in den studentischen Wohnanlagen bleiben gleich hoch wie zuvor. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) überträgt sich das Coronavirus vor allem mittels Tröpfcheninfektion. Dabei werden Viren über Tröpfchen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet. Eine Schmierinfektion kann ebenfalls möglich sein. Hierbei gelangen Erreger, die sich auf den Händen befinden, an die Schleimhäute der Nase oder der Augen, wo sie zu einer Infektion führen können. Eine gute Händehygiene ist daher sehr wichtig, um sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht nachgewiesen, eine Infektion erscheint daher laut BfR unwahrscheinlich.