Coronahilfen

Aufgrund der Coronapandemie stecken viele Studierende in finanzieller Not. Bei einigen ist der notwendige Nebenjob weggefallen, was vor allem internationale Studierende finanziell hart trifft. Die Landes- und die Bundesregierung stellen Hilfen für Studierende bereit, die pandemiebedingt in finanzielle Not geraten sind. Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick und die wichtigsten Informationen dazu.

Seit Juni können Studierende nun die lang erwartete Überbrückungshilfe beantragen – ein nicht rückzahlbarer Zuschuss vom Bund.

WICHTIG: Wenn Sie einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellen, achten Sie bitte darauf, dass Sie korrekte und vollständige Angaben machen und alle notwendigen Unterlagen zusammen einreichen. Auch Online-Konten, etwa bei PayPal, müssen nachgewiesen werden. Damit Ihr Antrag nicht abgelehnt wird, müssen Sie unbedingt auch das Feld „Selbsterklärung“ ausfüllen und darin kurz aber eindeutig begründen, weshalb Sie sich in einer pandemiebedingten Notlage befinden: Beispielsweise weil Sie aufgrund der Pandemie kein Einkommen mehr haben, Ihren Job verloren haben oder diesen nicht antreten können.  

Damit alle eingehenden Anträge auf Überbrückungshilfe schnellstmöglich bearbeitet werden können, wird unser Team aus dem BAföG-Amt durch weitere Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt. Wenn Sie Fragen zu Ihrem bereits gestellten Antrag haben, wenden Sie sich daher bitte ausschließlich per E-Mail an uns, so können wir Ihnen am besten weiterhelfen: ueberbrueckungshilfe-studierende@sw-stuttgart.de

 Weitere Informationen erhalten Sie hier:

 

Das steckt dahinter:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

Wer ist antragsberechtigt?

Deutsche und internationale Studierende, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt sind. Mit der Überbrückungshilfe soll denjenigen Studierenden geholfen werden, die sich nachweislich in einer pandemiedingten Notlage befinden, die unmittelbar Hilfe benötigen und die keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungsfachhochschulen oder Bundeswehrhochschulen, Studierende im berufsbegleitenden Studium bzw. dualen Studium, Gasthörerinnen und -hörer sowie Studierende an staatlich nicht anerkannten Hochschulen.

 

Höhe und Dauer der Auszahlung:

Die Überbrückungshilfe kann antragsberechtigten Studierenden für die Kalendermonate Juni, Juli und August 2020 monatlich auf Antrag gewährt werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt mindestens 100,00 € und höchstens 500,00 €. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Kontostand zum Zeitpunkt der Antragstellung:

weniger als 100,00 €: 500,00 €
zwischen 100,00 € und 199,99 €: 400,00 €
zwischen 200,00 € und 299,99 €: 300,00 €
zwischen 300,00 € und 399,99 €: 200,00 €
zwischen 400,00 € und 499,99 €: 100,00 €


Rückzahlungsmodalitäten:

  • Der Zuschuss ist rückzahlungsfrei.


Wie kann ich Gelder aus dem staatlichen Notfonds beantragen?

Sie können den Antrag online beantragen: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de
Bitte verwenden Sie Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox.

 

Welche Nachweise müssen erbracht werden?

  • Immatrikulationsbescheinigung Sommersemester 2020
  • Personalausweis oder gleichwertiger Identitätsnachweis
  • Angabe einer inländischen Bankverbindung
  • Erklärung, dass für den Monat, für den die Überbrückungshilfe beantragt wird, keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten gestellt wurden bzw. eine Antragstellung für den betreffenden Monat nicht beabsichtigt ist
  • Erklärung über die pandemiebedingte Notlage unter Angabe des Grundes für die Notlage sowie Darlegung mittels geeigneter Dokumente
  • Chronologisch lückenlos nach Datum sortierte Dokumentation der finanziellen Notsituation anhand des aktuellen Kontostandes und der Kontenbewegungen aller Konten seit Februar oder März 2020
  • Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss des Studiums zu rechnen ist

 

Sie haben Fragen zu Ihrem bereits gestellten Antrag?

Bitte sehen Sie von telefonischen Nachfragen ab und wenden Sie sich per E-Mail an uns, unter Angabe Ihrer Antrags-ID. So können wir am besten auf Ihre Fragen reagieren: ueberbrueckungshilfe-studierende@sw-stuttgart.de

Ihr Antrag wurde abgelehnt? Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihr Antrag gründlich und nach bundesweit einheitlichen Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geprüft wurde. Es müssen klare Gründe für eine Ablehnung vorliegen, dass Ihrem Antrag nicht entsprochen werden konnte. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei der Fülle von Anträgen nicht möglich ist, für jeden Antrag ausführliche Ablehnungsgründe zu kommunizieren. 

WICHTIG: Es ist nicht möglich rückwirkend einen Antrag für Juni 2020 zu stellen oder einen zweiten Antrag im selben Monat zu stellen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie korrekte und vollständige Angaben machen, wenn Sie Ihren Antrag stellen. Alle notwendigen Unterlagen müssen zusammen eingereicht werden. Ansonsten können Sie leider keine Überbrückungshilfe erhalten.

 

FAQ:
Die wichtigsten Fragen zur Überbrückungshilfe finden Sie in den FAQ für Studierende.

Die 10 häufigsten Fragen von Studierenden zur Überbrückungshilfe sowie technische Hinweise zur Online-Antragstellung hat das Deutsche Studentenwerk zusammengestellt.


BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:

Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

Erklärvideo zur Antragstellung

Der bereits bestehende KfW-Studienkredit erhält in der aktuellen Corona-Situation Änderungen. Unter anderem wird er in der Auszahlungsphase für den Zeitraum von Mai 2020 bis März 2021 zinsfrei gestellt.

Alle wichtigen Informationen finden Sie in unserer Auflistung der Studienkredite.