Coronahilfen

Aufgrund der Coronapandemie stecken viele Studierende in finanzieller Not. Bei einigen ist der notwendige Nebenjob weggefallen, was vor allem internationale Studierende finanziell hart trifft. 

    BMBF-ÜBERBRÜCKUNGSHILFE FÜR STUDIERENDE IN NOTLAGE STARTET WIEDER

    Ab 20. November 2020 nimmt der Bund die Überbrückungshilfe wieder auf. Anträge können ab 20. November, 12:30 Uhr, gestellt werden.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis Ende März 2021 erneut mit Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.

    Achtung: Die Überbrückungshilfe kann ab 20. November 2020 ausschließlich online über folgenden Link beantragt werden: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de
     

    Aufgepasst: Damit Ihr Antrag schneller bearbeitet werden kann, lesen Sie sich bitte die neuen Richtlinien zur Überbrückungshilfe gut durch! Hilfreiche FAQ finden Sie auf dieser Seite.

    Nach der neuen Regelung darf zum Beispiel der Verlust des Nebenjobs nur zwei Monate vor Antragsstellung passiert sein. Haben Sie Ihren Job schon früher verloren? Dann müssen Sie nachweisen, dass Sie sich in der Zwischenzeit beworben bzw. um einen Job/Unterhalt bemüht haben. Sie können also Ihre Argumentation aus der Antragsstellung vom Frühjahr NICHT 1:1 für den neuen Antrag nutzen.

    Sie haben Fragen?

    Aufgrund der hohen Antragszahlen und der dementsprechenden Bearbeitungszeit, bitten wir Sie von Anfragen zum Status abzusehen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anträge schnellstmöglich abzuarbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

    Die BMBF-Telefon-Hotline hat ab 23. Dezember 2020 bis einschließlich 03. Januar 2021 Bearbeitungspause!
    Ab 04. Januar 2021 gelten die gewohnten Servicezeiten der Hotline:

    BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: Telefon: +49 800 2623003
    Servicezeiten der Hotline: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

    Hilfreiche Antworten finden Sie auch in den FAQ für Studierende finden Sie auf der Website des DSW.

    ALTERNATIVEN ZUR ÜBERBRÜCKUNGSHILFE

    Es gibt weitere Möglichkeiten, wie Sie während der Coronazeit Ihr Studium finanzieren und wo Sie Hilfe bekommen können:

    • Mit der BAföG-Reform gibt es seit dem Wintersemester 2020/2021 wesentliche Änderungen beim BAföG, wie z.B. eine Erhöhungen der Freibeträge und des Höchstsatzes. Wenn Sie bislang kein BAföG erhalten haben, könnten Sie nun welches bekommen. Sollten Ihre Eltern in der Corona-Situation Einkommenseinbußen erlitten haben und Ihnen deshalb nur einen verringerten Unterhaltsbetrag zahlen können, so besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Einkommensaktualisierung zu stellen und dadurch möglicherweise einen Anspruch zu erhalten.
    • Der bereits bestehende KfW-Studienkredit erhält in der aktuellen Corona-Situation Änderungen. Unter anderem wird er in der Auszahlungsphase für den Zeitraum von Mai 2020 bis März 2021 zinsfrei gestellt. Alle wichtigen Informationen finden Sie in unserer Auflistung der Studienkredite.
    • Der Bildungskredit des Bundes hat sich seit 01.10.20 in der Verzinsung vergünstigt: Von seither 0,72% auf 0,52%. Alle Infos finden Sie auf der Website der Bundesverwaltung oder bei der KfW-Bank. Dieser Kredit kann mit dem KfW-Studienkredit und BAföG-Bezug gekoppelt werden.
    • Sie suchen einen Nebenjob? Es gibt verschiedene Jobportale für Studierende, die bei der alternativen Jobsuche hilfreich sein können, zum Beispiel das offizielle Jobportal der Universität Stuttgart.
    • Sie möchten sich bezüglich der Studienfinanzierung beraten lassen? Unsere Sozialberatung hilft Ihnen gerne weiter. Es gibt zum Beispiel bei bestimmter Eignung die Möglichkeit unseren spendenbasierten Notfonds in Form von Gutscheinen in Anspruch zu nehmen.